Tessner Holding

Die Unternehmens- und Familiengeschichte lässt sich auf das Jahr 1875 mit der Gründung eines ersten Handels- und Handwerksbetriebes in Blankenburg/Harz durch den Urgroßvater, Friedrich Unger, des jetzt persönlich haftenden Mehrheitsgesellschafters Hans-Joachim Tessner zurückführen.

Nach dem 1946 kriegsbedingten Umzug von Blankenburg nach Braunlage und später nach Goslar startete Dr. Felix Tessner mit dem Wiederaufbau des Handelsunternehmens. Nach Eintritt seines Sohnes, Hans-Joachim Tessner, in das Unternehmen begann die bundesweite Expansion der Möbelhandelsunternehmen. Seit 2004 wurde darüber hinaus in andere Aktivitäten verschiedenster Branchen investiert und damit den Veränderungen insbesondere im Handel Rechnung getragen. Dementsprechend hat sich die Gruppe zunehmend zu einem Family Office mit guten Perspektiven weiterentwickelt.

Das Family Office ist zu 100% im Eigentum der Familie Tessner.

Familie

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Handel

Im Bereich der Handelsaktivitäten zählen „Roller“ und „MEDA Küchenfachmärkte“ mit zurzeit über 150 Standorten in Deutschland zu den bekanntesten in ihrer Branche.

Der Expansionsdrang der einzelnen Handelsformen innerhalb der Unternehmensgruppe ist ungebrochen. Das Filialnetz wird ständig weiter ausgebaut.

Die Gruppe gehört zu den Größten der Möbelbranche in Deutschland mit einem Umsatz von ca. 1,375 Mrd. Euro (2014) und ca. 6.000 Mitarbeitern.

Immo­bilien

Die Tessner-Gruppe plant und realisiert Fachmarkt-Konzepte mit überregionaler Magnetwirkung und hat sich zu einem der Spezialisten für Fachmarkt-Immobilien in Deutschland entwickelt. Sie kann dabei auf eine ganze Reihe attraktiver Standorte mit prominenten Mietern blicken.

Zu den Highlights zählt sicher das Discount-Center in Kassel-Fuldabrück, in dem neben dem Mega-ROLLER auch weitere Discounter zu finden sind. Die Einkaufscenter in Hildesheim und Schwelm, die Media-Märkte in Goslar, Hildesheim und Bremen, die tejo Einrichtungshäuser in Goslar und Peine samt Zentrale und Zentrallager sowie das Einrichtungs-Shopping-Center Schulenburg mit angegliedertem Zentrallager in Hamburg/Halstenbek gehören ebenso zum Portfolio der Tessner-Gruppe, wie eine Vielzahl von ROLLER-Märkten. In Goslar und seit Neuestem in Köln entwickelte die Gruppe in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt mehrere die Innenstadt prägende Wohn- und Geschäftshäuser. Neben dem Parkhaus am Hotel „Der Achtermann“ sowie der Adler- und KaiserPassage wurde auch ein in exponierter Lage befindliches Fachwerkgebäude mit historischem Giebel saniert und durch die Firma Vockeroth mit namhaften Anbietern für Damen- und Herrenbekleidung im oberen Textilgenre besetzt. Aktuell ist nach aufwendigen Umbaumaßnahmen in einer ebenfalls denkmalgeschützten Innen-stadtimmobilie ein über 800 m² großer Drogeriemarkt der Firma Rossmann in der Breiten Straße eröffnet worden. Durch eine langfristige Vermietung an namhafte und erfolgreiche Einzelhandelsunternehmen sind damit viele neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Innenstadt geschaffen worden und das Einkaufen im Zentrum von Goslar damit deutlich attraktiver geworden.

Beteili­gungen

Die Familie Tessner ist seit 2004 an der S-Dax gelisteten KWS SAAT SE & Co. KGaA mit zwischenzeitlich 15,4% beteiligt. KWS SAAT ist eines der innovativsten Unternehmen für die Pflanzenzüchtung und Biotechnologie.

KWS ist weltweit der viertgrößte Saatguthersteller und in fast 70 Ländern der Erde präsent. Das Umweltmanagement des Unternehmens gilt als vorbildlich.

In den letzten sieben Jahren hat sich der Börsenwert des Unternehmens mehr als verdreifacht. Mit knapp 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KWS Saat 2013 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

Land- und Forst­wirt­schaft

Der ver­antwortungs­bewusste Umgang mit den Ressourcen der Natur steht im Vorder­grund des unter­nehmerischen Handelns auf insgesamt 13.551 ha. Verantwortungs­bewusstsein heißt auch, dass Schäden infolge von Kalamitäten durch gezielte Wieder­auf­forstung schnell beseitigt werden; deshalb wurden allein 2022 132.000 Bäume ge­pflanzt.

Gesellschaftliches

Engage­ment

Die Bandbreite des unternehmerischen Wirkens von Hans-Joachim Tessner und seiner Familie wird abgerundet durch das große soziale und kulturelle Engagement. Damit sind Aktivitäten im Stiftungsbereich verbunden, die im Verlauf der vergangenen 35 Jahre das Gesicht der Stadt in vielfältiger Weise positiv verändert haben.

Die Förderung von zeitgenössischer Kunst ist für Hans-Joachim Tessner und seine gleichnamige Stiftung ein großes Anliegen. In Goslar hat sich der 1500 Mitglieder umfassenden Verein zur Förderung Moderner Kunst (VFK) etabliert, dessen Vorsitzender Tessner zehn Jahre lang war; heute ist seine Tochter Anke Tessner-Schreyeck Vorstandsmitglied.
Die Stadt Goslar vergibt seit 1975 jährlich den Kaiserring an renommierte Künstler. Henry Moore, Joseph Beuys, Georg Baselitz, im Jahr 2013 Olafur Eliasson und 2014 Wiebke Siems sind Preisträger dieser international hoch geachteten Auszeichnung. Ohne die Tessner-Stiftung und deren weitreichende Unterstützung wäre längst Stillstand angesagt. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Die „Goslarer Welle“ von Robert Longo lässt als Leihgabe grüßen, ebenso wie zwei jüngst angekaufte Werke des Preisträgers 2013 Olafur Eliasson, die im wieder eröffneten Mönchehausmuseum in der Mönchestraße bereits einen Platz gefunden haben.

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